Kündigung in der Probezeit mit ihren Eigenarten

Sinn der Probezeit soll sein, dass der Arbeitgeber einen Eindruck über den neuen Mitarbeiter gewinnen kann und ihn bei nicht zufriedenstellender Leistung ggf. mit einer zwei Wöchigen Frist ordentlich kündigen kann.

Hierbei kommt es dem Arbeitgeber häufig auf die Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, sowie Kollegialität des neuen Mitarbeiters an. Ist der Arbeitnehmer nicht wie erwünscht und erhofft, bleibt die Möglichkeit die Kündigung während der Probezeit auszusprechen. Die Aussprache der Kündigung wird entbehrlich, wenn der Arbeitsvertrag befristet ist.

Allerdings kommt es auch vor, dass schon während der befristeten Zeit das Arbeitsverhältnis aus diversen Umständen nicht weitergeführt werden soll. Dem Arbeitgeber steht hier auch die Möglichkeit der Kündigung zur Seite. Wird die Kündigung, welche Gründe auch vorliegen mögen, ausgesprochen, so endet das Arbeitsverhältnis genau 2 Wochen nach dem Zugang der Kündigung an den Arbeitnehmer.

Der Kündigungsschutz ist während der Probezeit ausgenommen, außer in den §§ 134, 138 und 242 BGB. Allerdings ist hier die praktische Relevanz nicht sehr groß, denn sitten- und treuwidrige,- sowie Maßregelkündigungen lassen sich schwer beweisen.

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