Prüfung der Betriebskostenabrechnung: Welche Betriebskosten dürfen nicht abgerechnet werden?

Für die Betriebs­kosten dürfen grund­sätzlich die Mieter herangezogen werden. Nach Angaben des Deutschen Mieter­bundes (DMB) müssen Mieter in Deutschland im Durchschnitt 2,19 Euro pro Quadrat­meter im Monat zahlen.  Für eine 80 Quadratmeter große Wohnung werden insgesamt nach Angaben des aktuellen Betriebs­kosten­spiegel, der auf den Abrechnungs­daten des Jahres 2016 basiert, insgesamt fast 2.680 Euro fällig.

Daher kann es sich für Mieter lohnen die Betriebskostenabrechnung zu prüfen. Denn oft werden in der Abrechnung Punkte auf den Mieter umgelegt, die der Mieter gar nicht zu tragen hat.

Reparaturen

Kosten für Reparaturen hat der Vermieter zu tragen. Mieter müssen diese nicht zahlen. Handelt es sich um Wartungskosten gilt etwas anderes, zum Beispiel für einen Fahrstuhl. Jedoch verbergen sich häufig unter dem Begriff Wartungs­kosten Reparatur­kosten. Es lohnt sich genau hinzuschauen.

Verwaltungskosten

Handelt es sich um Ausgaben für die Haus­verwaltung, Bank­gebühren, Porto, Zinsen oder Telefon muss der Mieter nicht zahlen. Diese fallen nicht unter Betriebskosten.

Hausmeister

Die Ausgaben für Hausmeister­arbeiten können umgelegt werden. Allerdings sind Reparaturen oder Verwaltungsaufgaben, die der Hausmeister übernimmt keine Betriebskosten. Von den Hausmeister­kosten müssen dann eigentlich entsprechende Abzüge gemacht werden.